Mietpreisbremse: Die Wellen schlagen hoch

Branchen-News — By on 13. November 2013 10:37

Kaum ein anders Thema schlägt in der Branche derzeit so hohe Wellen wie die Mietpreisbremse. Wir haben für Sie eine kleine Auswahl interessanter Artikel zusammengestellt:


INSTITUT DER DEUTSCHEN WIRTSCHAFT

Mietpreisbremse wird sich gegen die Mieter wenden

contraMit dem Ausgang der Bundestagswahl wird es wahrscheinlicher, dass künftig die Wiedervertragsmieten in Deutschland reguliert werden, schreibt IW-Immobilienökonom Michael Voigtländer im Fachmagazin Immobilienmanager. Eine Mietpreisbremse wird sich jedoch gegen die Mieter wenden.  (von Prof. Dr. Michael Voigtländer)

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ZEIT ONLINE

„Endlich wird das Maklergeschäft vernünftig geregelt“

proDer Mieterbund begrüßt die Pläne, die Maklergebühr neu zu regeln. Geschäftsführer Ulrich Ropertz dämpft aber im Interview die Erwartungen an die geplante Mietpreisbremse.  (Interview mit Ulrich Ropertz, Geschäftsführer des Deutschen Mieterbundes)

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SPIEGEL ONLINE

Umstrittenes Koalitionsprojekt: Die Mietpreisbremse hilft nur den Reichen

contraUnion und SPD haben sich bei ihren Koalitionsgesprächen auf eine Mietbremse geeinigt. Doch das gutgemeinte Projekt verfehlt sein Ziel: Statt Wohnraum auch für Geringverdiener erschwinglich zu machen, werden attraktive Wohnlagen noch stärker zum Biotop der Wohlhabenden. (Von Sven Böllr)

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SWR 

Pro und Contra Mietpreisbremse

procontraIm Wahlkampfjahr haben sich inzwischen beide Großparteien das Thema auf die Fahne geschrieben, sie treten für eine Beschränkung ein, um wie viel die Mietpreise steigen dürfen. Der Hauseigentümerverband Haus & Grund sieht in einem solchen Gesetz eine Beschneidung des Rechts auf freie Preisgestaltung und will notfalls vor Gericht ziehen.  Die SWR-Wirtschaftsredakteure Peter Heilbrunner und Klaus Hempel diskutieren das Für und Wider einer Mietpreisbremse, um die Wohnungslage zu verbessern.

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IVD

Angedachte Mietpreisbremsen sind absolut kontraproduktiv und schaffen kein bezahlbares Wohnen

contraFür die bayerische Immobilienwirtschaft befinden sich die Koalitionsverhandlungen beim Thema Wohnen ganz klar auf einem Irrweg. Trotz des dringenden Bedarfs an bezahlbaren Wohnungen in den bayerischen Ballungszentren wurde bisher nur auf Restriktionen für die Branche gesetzt.

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EXPO REAL 

Kampf gegen den Mietanstieg mit populistischem Instrument

contra„Meiner Meinung nach wird die Mietpreisbremse nicht helfen, das Angebot an preiswertem Wohnraum in engen Märkten zu verbessern. Eine echte Entspannung kann nur über mehr Wohnungen erreicht werden. Diesbezügliche Chancen im Baurecht sind beispielsweise aus meiner Sicht noch lange nicht ausgeschöpft. Bedauerlich, dass die Politiker keine anderen Instrumente nutzen, um mehr Investitionen in Wohnraum dort zu ermöglichen, wo er benötigt wird.“  (Prof. Dr. Dieter Rebitzer)

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SPD FRAKTION 

Zwischenergebnis: Bezahlbares Wohnen und Bauen

prodie SPD-Bundestagsfraktion hat in der Koalitionsarbeitsgruppe Verkehr, Bau und Infrastruktur in der 3. Verhandlungsrunde auf Basis ihres „Aktionsprogramms für eine solidarische Stadt und bezahlbares Wohnen“ in drei Punkten eine Einigung mit der Union erzielt. (von Florian Pronold und Sören Bartol)

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ZENTRALER IMMOBILIEN AUSSCHUSS 

Sinkende Mieten in Großstädten – Immobilienmärkte regulieren sich selbst

contraBereits im August erschien diese PM: In mehreren deutschen Großstädten sanken im Juli die Angebotsmieten. Der Immobilienindex IMX der Internet-Plattform Immobilienscout 24 verzeichnete in Frankfurt, Köln, München und Hamburg einen Rückgang um 0,2 bis 0,9 Prozent. Seit Jahren waren in diesen Städten keine sinkenden Mietpreise mehr zu beobachten. Auch die in der vergangenen Woche vom Statistischen Bundesamt (Destatis) veröffentlichten Statistiken zu Baugenehmigungen zeigen, dass der Markt auf die steigende Nachfrage reagiert. So wurden im ersten Halbjahr 2013 9,6% mehr Wohnungen genehmigt als im Vorjahreszeitraum. Insbesondere die Baugenehmigungen für Wohnungen in Mehrfamilienhäusern zogen mit 21,7% stark an. Der Zentrale Immobilien Ausschuss (ZIA) sieht damit eine neue Ausgangslage für die aktuelle Diskussion um steigende Mieten.

„Die Politik sollte die sinkenden Mietpreise in deutschen Metropolen in ihre Bewertung der Situation auf den Immobilienmärkten einbeziehen“, kommentiert Andreas Mattner, Präsident des ZIA. „Sie sind ein Indikator für eine Selbstregulierung der  Märkte. Die aktuelle Entwicklung legt es nahe, die Einführung einer Mietpreisbremse noch einmal zu überdenken.“ Der in Folge der gestiegenen Nachfrage boomende Neubau wirke sich langfristig auch auf die Mietpreise aus. Staatliche Interventionen wie die Mietpreisbremse seien daher gar nicht notwendig. Interventionen, zumal wenn sie wie die Mietpreisbremse unmittelbar in die Preisbildung eingreifen, würden vielmehr kontraproduktiv wirken. Denn gedeckelte Mieten können nicht mehr die Signalwirkung entfalten, die Investoren für eine richtige Allokation ihrer Investitionen benötigen.

zur Pressemeldung


Foto: Rainer Sturm / pixelio.de | fotolia pdesign

 

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