Immobilien-Verbände gehen in Stellung: Bauen ist besser als regulieren

Branchen-News — By on 24. September 2013 09:27

Etliche Verbände haben sich vor den Wahlen und unmittelbar danach zu Wort gemeldet. Sie fordern unisono stabile Rahmenbedingungen. Alle lehnen Mietpreisbremsen ab und fordern stattdessen den Bau neuer Wohnungen, um Wohnraummangel zu bekämpfen. Wir haben für Sie einige Stimmen zusammengetragen. 


IVD: Immobilienwirtschaft nicht überregulieren

IVD150x100„Wir fordern die künftig koalierenden Parteien dazu auf, stabile Rahmenbedingungen für die Immobilienwirtschaft zu schaffen“, sagt Jens-Ulrich Kießling, Präsident des Immobilienverbands IVD. „Eine verstärkte Regulierung des Marktes gehört nicht dazu.“

Die einzige langfristig wirksame Maßnahme gegen Wohnraummangel und steigende Preise ist der Wohnungsneubau. „Dieser muss durch die Stärkung marktwirtschaftlicher Instrumente und Anreize gefördert werden“, fordert Kießling.

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ZIA: Immobilienwirtschaft fordert Pakt mit der Politik

ZIA „Jede Begrenzung von Wohnungsmieten engt den finanziellen Spielraum von Investoren und Vermietern ein und hemmt den Neubau und die Sanierung von Wohnungen. Die Parteien sind daher gut beraten, die Finger vom Mietrecht zu lassen.

Stattdessen sollten Bund und Länder die Weichen für den in den Ballungsräumen dringend erforderlichen Wohnungsneubau stellen und beispielsweise für Entlastung bei der Grunderwerbsteuer sorgen oder die Bauordnungen von unnötigem Ballast befreien. Nur der Wohnungsneubau kann für Entlastung auf den angespannten Wohnungsmärkten sorgen.“

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GDW: Strategien für die Herausforderungen des Wohnungsmarktes

GdWGdW-Präsident Axel Gedaschko warnte davor, mit Schnellschüssen und unverhältnismäßigen Regulierungsmaßnahmen drastisch in den Wohnungsmarkt einzugreifen. „Regulierende Eingriffe wie Mietpreisbremsen lösen das Problem nicht, sondern verschlimmern es nur. Der Wohnungsneubau wird so ausgebremst. Die Folge wären eine weitere Verknappung des Wohnungsangebots in den Ballungsregionen“, so Gedaschko. Auch Investitionen in die Modernisierung würden so verhindert.

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BID fordert stabile Verhältnisse

BIDDie Parteiprogramme enthalten einige Punkte, die den Wohnungsneubau gefährden könnten. Weitere Mietpreisbremsen werden von der Immobilienwirtschaft abgelehnt. Und dies nicht nur, weil es zu einer signifikanten Einschränkung der Privatautonomie führt, sondern weil damit auch erhebliche Risiken für die gerade aufgekommene Dynamik beim Wohnungsneubau verbunden sind.

„Bauen ist immer besser als regulieren. Daher sollte die künftige Regierung die Hände vom gerade erst reformierten Mietrecht lassen. Mietobergrenzen werden den dringend erforderlichen Wohnungsneubau ausbremsen und die Lage an den angespannten Wohnungsmärkten weiter verschärfen“, so Mattner (Vorsitzender der BID Bundesarbeitsgemeinschaft Immobilienwirtschaft Deutschland)

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