IMX Juni 2013: Angebotsmieten in Metropolen stagnieren

Indizes — By on 15. Juli 2013 15:49

Berlin, den 12. Juli 2013 – Der teilweise massive Anstieg der Angebotsmieten in deutschen Metropolen hat sich im zweiten Quartal 2013 deutlich abgeschwächt. Teilweise sind die Mietpreise, die bei der Neuvermietung fällig werden, sogar leicht gesunken. Lediglich in Berlin steigen die Mieten weiter. Zu diesem Ergebnis kommt der aktuelle Angebotspreisindex IMX von immobilienScout24.

Seit dem Ende des ersten Quartals schwächt sich der Anstieg der Angebotsmieten in vielen deutschen Metropolen leicht ab. So sind in Hamburg und Köln die Angebotsmieten seit April nur um 0,7 bzw. 0,4%punkte gestiegen. Im selben Zeitraum sind in Frankfurt die Angebotsmieten auf demselben Niveau verharrt und in München um 0,1%  gesunken. Lediglich in Berlin haben die Angebotsmieten um einen ganzen Prozentpunkt zugelegt

‚Die Menschen in den Großstädten sind nicht mehr in der Lage, jede geforderte Miete zu bezahlen. Das bremst die Mietpreissteigerungen. Berlin ist ein Sonderfall, da das dortige Mietpreisniveau noch unter dem der anderen Metropolen liegt. Aber auch in der Bundeshauptstadt verlangsamt sich die Mietpreisentwicklung immer mehr‘, sagt Michael Kiefer, Chefanalyst von ImmobilienScout24.

Kaufpreise für Bestandsimmobilien steigen weiter

Anders sieht es bei den Kaufpreisen aus. Diese sind in den großen Metropolen im letzten Quartal weiter deutlich angestiegen, insbesondere im Gebäudebestand. Die größten Steigerungen gab es in München (plus 4,9%), Berlin (plus 4,3%) und Köln (plus 3,5%).

‚Ursächlich für die Preissteigerungen ist, dass die Nachfrage nach Wohneigentum keine reine Binnennachfrage ist. Insbesondere Käufer aus anderen Teilen der Republik und aus dem Ausland sorgen dafür, dass der Nachfrageüberhang in den Großstädten weiter anhält‘ erklärt Michael Kiefer.

Erste Anzeichen der Abkühlung lassen sich bei den Neubaupreisen in den Metropolen beobachten. Nach langen Monaten des Wachstums stagnieren diese seit dem ersten Quartal 2013. ‚Dies zeigt, dass die teilweise sehr hohen Preisforderungen im Neubau nicht nachhaltig am Markt durchsetzbar waren. Viele Investoren weichen deshalb auf deutlich günstigere Bestandsobjekte aus‘, so Kiefer weiter.

Quelle: www.immobilienscout24.de

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