Der deutsche Immobilienmarkt entwickelt sich im ersten Quartal 2013 weiter positiv

Branchen-News — By on 22. Mai 2013 11:05

Im ersten Quartal 2013 sind die Preise für deutsche Wohn- und Büroimmobilien weiter gestiegen. Der vdp-Index Wohnen erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 3,5 % und liegt nun bei 114,3 Punkten (2003=100). Noch deutlicher fiel der Anstieg des Kapitalwertindex für Büroimmobilien aus, der im gleichen Zeitraum um 5,2 % auf 121,2 Punkte angestiegen ist.

bebelhaus

Weiterer Höchststand

Der deutsche Markt für selbstgenutzte Wohnimmobilien präsentiert sich weiterhin im Aufwind. Der Index für selbstgenutztes Wohneigentum erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahresquartal um 3,4 % auf 115,8 Punkte. Die Entwicklung ist durch den Markt für Eigentumswohnungen geprägt, wo die Preise im Jahresvergleich um 5,7 % gestiegen sind. Der Index verzeichnet so mit 118,2 Punkten einen weiteren Höchststand. Etwas verhaltener entwickelten sich über den gleichen Zeitraum die Preise für Ein- und Zweifamilienhäuser, welche im Jahresvergleich nur um 2,5 % zunahmen und nun einen Indexstand von 114,9 Punkten aufweisen.

Mehrfamilienhäuser: Plus 3,7%

Der Kapitalwertindex für Mehrfamilienhäuser legte im Vergleich zum Vorjahr um 3,7 % zu und liegt nun bei 112,9 Punkten. Maßgeblich zu dem Anstieg trägt die Entwicklung des Index der Neuvertragsmieten bei, welcher über den gleichen Zeitraum um 4,3 % auf 115,2 Punkte gestiegen ist. Der Index der Liegenschaftszinsen verzeichnete ein geringes Plus von 0,5 % auf nunmehr 102 Punkte.

Büroimmobilien: Plus 5,2%

Auch die Preise für Büroimmobilien entwickeln sich im ersten Quartal 2013 positiv. Der Kapitalwertindex für Büroimmobilien erhöhte sich im Jahresverlauf um 5,2 % auf jetzt 121,2 Punkte. Zu diesem Anstieg tragen sowohl die steigenden Neuvertragsmieten als auch die fallenden Liegenschaftszinsen bei. Der Index der Neuvertragsmieten ist auf 104,2 Punkte gestiegen, ein Plus von 3,5 % im Jahresvergleich. Gleichzeitig ist der Index der Liegenschaftszinsen um 1,6 % im Vergleich zum Vorjahresquartal auf 86 Punkte gesunken.

Zum vdP-Index

Alle Indizes werden von der vdpResearch GmbH im Auftrag des Verbandes deutscher Pfandbriefbanken (vdp) auf der Grundlage einer umfassenden Transaktionsdatenbank, welche die Transaktionen der teilnehmenden Finanzinstitute enthält, berechnet. Die Indizes werden quartalsweise veröffentlicht. Weiterführende Informationen bezüglich der Berechnung der einzelnen Indizes finden sich auf der Webseite der vdpResearch GmbH unter www.vdpresearch.de/vdp-immobilienpreisindizes/.

 

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