Männer und Frauen bei der Geldanlage (2): Wer hat das bessere Händchen?

Branchen-News, Journal — By on 28. März 2013 15:01

Im zweiten Teil unserer Serie gehen wir der Frage nach, wer das bessere Händchen hat: Die DAB Bank hat bereits zum fünften Mal das Anlageverhalten von Männern und Frauen untersucht.

Das Ergebnis: 2012 liegen Männer und Frauen gleichauf. In den ersten drei Studien lagen die Frauen bei Geldanlage vorne; bei der letzten Untersuchung für die Jahre 2009/2010 waren erstmals die Männer erfolgreicher gewesen.

2012: Zielfoto entscheidet …

Im volatilen Marktumfeld 2012 haben Männer und Frauen übers Jahr nahezu die gleiche Rendite erwirtschaftet. Beide Geschlechter erzielen eine Performance von 7,7%. Betrachtet man das Zielfoto mit der Lupe, dann hatten die Männer die Nase etwas vorne: 7,72% gegenüber 7,66%.

Schaut man indes auf die Performance der vergangenen vier Jahre, liegen die Frauen vor den Männern.  Hatte eine Frau zum Jahresbeginn 2009 1.000 EUR angelegt, verfügte sie Ende 2012 durchschnittlich über 1.275 EUR. Das ist eine Rendite von durchschnittlich 6,3%. Männer erzielten dagegen nur 6,0%. „Beide Geschlechter erreichen also eine deutlich bessere Rendite, als sie Sparbücher oder Tagesgeldkonten erzielen.“ so Ernst Huber (DAB Bank).

Ergebnisse (fast) gleich – Strategien verschieden …

frauen-als-anlegerAuch wenn Adam und Eva ungefähr gleiche Erfolge zu verzeichnen haben, unterscheiden sie sich dennoch deutlich im Anlageverhalten: Zusammengefasst lässt sich sagen, dass Männer risikobereiter sind als Frauen. Männer hatten zum Beispiel Ende 2012 53,3% Aktien im Depot, Frauen nur 48,8%.  

Bei Anlageformen, wie Anleihen, die als sicherer gelten, sehen die Dinge anders aus:  Frauen haben mit 11,2% einen etwas höheren Anteil ihres Depotvolumens in Anleihen investiert – Männer nur 10,2%.

Hin und her macht Taschen leer …

Im Transaktionsverhalten gibt es deutliche Unterschiede: Männer nahmen 2012 (im Schnitt) 6,9 Transaktionen vor, Frauen nur 3,2. Fragt man also nach den Transaktions-Kosten könnte sich der kleine Vorsprung der Männer für 2012 nochmals verringern.  Informationen zum Wertzuwachs nach Kosten findet man in der Studie der Onlinebank aber nicht.

Quelle: www.dab-bank.de

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