Für 3.KG: „Höfe am Kaffeeberg“ in Ludwigsburg

Projekte, Projekte 3. KG, Projekte IPSAK — By on 18. Januar 2013 11:03

Projektgesellschaft der IPSAK mbH kauft historisches Gebäude-Ensemble in Ludwigsburg

hoefe-decorbildKassel, 18.01.2013 – Eine Projektgesellschaft der IPSAK mbH (IMMOVATION AG Unternehmensgruppe) hat im Januar ein historisches Gebäude-Ensemble in Ludwigsburg erworben. Ein Teil der Objekte ist für den Ankauf durch den IMMOVATION Immobilienfonds der 3. KG vorgesehen.

Das Grundstück mit zum Teil denkmalgeschützten Gebäuden umfasst ca. 4.000 Quadratmeter. Das Areal liegt an der Schlossstraße 27 bis 31/1, der Straße Kaffeeberg sowie dem Schmiedgässle 5. Lars Bergmann, Vorstand der IMMOVATION AG Unternehmensgruppe, freut sich auf die neue Herausforderung: „Der Umbau und die Entwicklung historischer Gebäude ist ein wesentlicher Teil unseres Unternehmensprofils. Die repräsentative Lage der Gebäude direkt gegenüber dem Barockschloss Ludwigsburg mit ausgedehnter Parkanlage, bietet ein außergewöhnliches Entwicklungspotenzial für Wohnen und Gewerbe.“

Im Juni 2012 hatte die Wohnungsbau Ludwigsburg GmbH (WBL) die Gebäude dem Land Baden-Württemberg abgekauft, um den exponierten Standort zu sichern. Die Gebäude in der Schlossstraße sollten an einen seriösen und kooperativen Investor weiterveräußert werden. Oberbürgermeister Werner Spec: „Wir mussten sicherstellen, dass wir im Zuge eines Verkaufs des Areals Einfluss auf die Stadtentwicklung nehmen können. Eine Verwahrlosung oder Zerstörung dieser wertvollen Gebäude wäre fatal.“

Hoher Anspruch!

Lageplan: Zum Vergrößern bitte klicken!

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Die IMMOVATION AG Unternehmensgruppe hatte sich mit der Revitalisierung des denkmalgeschützten Salamander Areals in Kornwestheim als Projektentwickler bundesweit einen Namen gemacht. Bergmann: „Wir sind uns des hohen städtebaulichen und denkmalschützerischen Anspruchs bewusst, der mit dem Kauf und der geplanten Sanierung historischer Gebäude verbunden ist.“

Lesen Sie hierzu auch: „Stuttgarter Nachrichten: IMMOVATION überzeugt Ludwigsburger“

Für die Wiederbelebung des Areals wurde nach Angaben des Unternehmens, ebenso wie für das Salamander-Areal, eine eigene Projekt-Gesellschaft gegründet. Die neue Firma „Immobilien-Projekt Höfe am Kaffeeberg Ludwigsburg GmbH“ ist eine Tochtergesellschaft der Immobilien-Projektgesellschaft Salamander-Areal Kornwestheim mbh (IPSAK).

Nutzungsmix soll für neues Leben sorgen

Das Unternehmen plant eine vielfältige Mischung aus Wohnen und Gewerbe zu etablieren. Bergmann: „Der Nutzungsmix für die ‚Höfe am Kaffeeberg‘ ist die Grundlage für eine nachhaltig wirtschaftlich tragfähige Nutzung. Darüber hinaus sollen die baulichen Maßnahmen in Abstimmung mit der Stadt Ludwigsburg das Stadtbild gegenüber dem Barockschloss aufwerten.“ Zwischen den Gebäuden sollen außerdem drei begrünte und zum Teil öffentliche Innenhöfe entstehen. Sie geben dem Projekt „Höfe am Kaffeeberg“ seinen Namen.

medaillen

Die denkmalgeschützten Gebäude „Grafenbau“ und „Gesandtenbau“ werden saniert. Hier plant das Unternehmen z. B. Büro- Atelier- oder Dienstleistungsflächen. Die beiden Seitenflügel mit dem Querriegel in der Schlossstraße 31/1 werden abgerissen und anschließend wieder aufgebaut. Besondere Aufmerksamkeit soll das Grundstück des ehemaligen Hotels Schlosshof an der Ecke Kaffeeberg und Schlossstraße 27 erhalten. Hier war ehedem das erste Kaffeehaus in Ludwigsburg aus dem Jahr 1722, nach dem auch der angrenzende Kaffeeberg benannt wurde. Mit einem Architekturwettbewerb will man die bestmögliche städtebauliche Lösung für das exponierte Eckgrundstück finden. Die ehemaligen Stallungen und Garagen im Schmiedgässle werden ebenfalls abgerissen, hier sollen attraktive Stadthäuser entstehen.

Gebäude-Ensemble mit Erlös aus Mittelstandsanleihe gekauft

Die IPSAK hatte im November die erste Immobilien-Anleihe im Bondm der Börse Stuttgart begeben. Die Anleihe mit einem Emissionsvolumen von 30 Millionen Euro wurde in nur 90 Minuten vorzeitig vollständig platziert. Die Einnahmen aus der Anleihe sind für neue Immobilienprojekte in ganz Deutschland vorgesehen. Weitere Projektgesellschaften sind geplant. Im Fokus stehen Industrieanlagen, Denkmalobjekte, Gewerbeimmobilien und Wohnanlagen in Städten mit positiver Wirtschaftsentwicklung ab 20.000 Einwohnern.

Ankauf durch IMMOVATION Immobilienfonds der 3. KG geplant

Nach Abschluss der Projektphase aber vor Beginn der Sanierungsphase sollen nach Unternehmensangaben mindestens die denkmalgeschützten Gebäude durch den IMMOVATION Immobilienfonds der 3. KG übernommen werden.

Die beiden Geschäftsführer der IPSAK Lars Bergmann und Peter Mutscher

Die beiden Geschäftsführer der IPSAK Lars Bergmann und Peter Mutscher

„Wir verfolgen bei unseren Immobilienfonds konsequent eine sicherheitsorientierte Strategie“ beschreibt Lars Bergmann die Grundlage des Objektankaufs für die Kapitalanlage. Der Fonds der IMMOVATION erwirbt nicht ein einzelnes Objekt, sondern eine Vielzahl von Wohn- und Gewerbeimmobilien an ausgewählten, wirtschaftlich starken Standorten. „Durch die Verteilung auf mehrere Objekte und Standorte“, so Lars Bergmann, „werden mögliche Risiken für die Anleger so weit wie möglich minimiert“.

Der Immobilienspezialist aus Kassel kauft für den Fonds ausschließlich Objekte aus Deutschland. Bevorzugt werden Immobilien in Ballungsräumen sowie in mittelgroßen Städten und aus deren attraktiver Peripherie. Zum Portfolio des Immobilienfonds der 3. KG gehören ein vermietetes Wohn- und Geschäftshaus in Mönchengladbach, ein Büro- und Geschäftshaus in Kassel sowie Neubauobjekte mit langfristigen Mietverträgen auf dem Salamander-Areal bei Stuttgart.

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