Zuversichtsstudie: Hessen sind am optimistischsten

Branchen-News — By on 21. Dezember 2012 14:28

Mehr Zuversicht für Deutschland 2013

Wenn die Bundesbürger an die Zukunft Deutschlands denken, zeigt sich aktuell die Stimmung leicht beflügelt. Rechtzeitig zur Weihnachtszeit und zum bevorstehenden Jahreswechsel ist die Zuversicht hinsichtlich der künftigen Lage der Nation größer als vor einem Jahr.

Das gilt jedoch nicht für alle Themen. Denn beim Gedanken an die Entwicklungen am Arbeitsmarkt hat sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum die Stimmung merklich eingetrübt. Das zeigen die aktuellen Ergebnisse der monatlich durchgeführten Befragungen zur Allianz Zuversichtsstudie, einem Gemeinschaftsprojekt der Allianz Deutschland AG und der Universität Hohenheim.

Wenn die Bundesbürger an die Zukunft Deutschlands denken, zeigt sich aktuell die Stimmung leicht beflügelt.

zuversicht

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Die Ergebnisse konkret: Jeder dritte Bundesbürger hat im vierten Quartal 2012 auf die Frage, wie er der Gesamtsituation in Deutschland in den nächsten zwölf Monaten entgegen sehe, „mit Zuversicht“ oder „mit großer Zuversicht“ geantwortet. Vor einem Jahr waren es nicht einmal drei von zehn Befragten. Lediglich 7% empfinden derzeit „große Sorge“, wenn es um Deutschlands Zukunft geht. Und 38% der Bevölkerung signalisieren mit der Antwort „teils, teils“ zwiespältige Gefühle.

Zweigeteilt sind auch die Ergebnisse zur Stimmung hinsichtlich der Entwicklungen am Arbeitsmarkt und der allgemeinen Wirtschaftslage: 35% der Bundesbürger vertrauen derzeit darauf, dass sich Deutschland im Jahr 2013 wirtschaftlich positiv entwickeln wird. Vor einem Jahr teilten diese Einschätzung lediglich 32%. Dagegen sind zur Zeit weniger Menschen (24%) als vor einem Jahr zuversichtlich, wenn es um die Sicherheit der Arbeitsplätze in Deutschland geht (minus 7%).

„Deutschlands Wirtschaft ist wettbewerbsfähig. Das stärkt die Zuversicht der Bundesbürger für die Konjunktur“, sagt Dr. Michael Heise (Allianz). „Zuletzt hat der Arbeitsmarkt aber an Dynamik verloren. Insbesondere Arbeitnehmer beobachten diese Entwicklung aufmerksam und zunehmend besorgt.“

Im persönlichen Leben sieht die Mehrheit das Jahr 2013 zuversichtlich

Insgesamt stabil zeigt sich die Stimmungslage der Bundesbürger, wenn sie an die Entwicklungen im eigenen Leben denken: Fast zwei Drittel der Bevölkerung (62%) schauen persönlich „mit Zuversicht“ oder gar „mit großer Zuversicht“ ins Jahr 2013. Beim Blick auf die einzelnen Lebensbereiche bewegen sich die Stimmungswerte ebenfalls auf hohem Niveau. Absolut stabil zeigt sich mit 57% zuversichtlicher Antworten das Vertrauen in die persönliche finanzielle Lage. Anders verhält es sich, wenn es um den eigenen Arbeitsplatz geht: Die Menschen in Deutschland haben weniger Hoffnung als vor einem Jahr, dass der eigene Job sicher ist (minus 5%).

Wermutstropfen?

„Die Skepsis für den Arbeitsmarkt 2013 schlägt auf die Einschätzung der Sicherheit des eigenen Jobs durch“, erklärt Frank Brettschneider. „Noch leidet darunter die persönliche Stimmung generell nicht. Nach wie vor überwiegt die Zuversicht. Der sinkende Wert mit Blick auf den Arbeitsplatz ist jedoch ein ernst zu nehmendes Signal, das beispielsweise durch die Krise bei Opel weitere Nahrung erhält.“

die IMMOVATION AG in KasselIn Hessen regiert die Zuversicht für das Jahr 2013

Die einzelnen Regionen Deutschlands zeigen stimmungsmäßig große Unterschiede, wenn es um die Einschätzung der kommenden zwölf Monate geht. Bundesweit am größten ist zur Zeit die Zuversicht der Menschen in Hessen. Das gilt sowohl für die Zukunft Deutschlands (45%) als auch für das persönliche Leben (74%). Nirgendwo in Deutschland schauen die Bundesbürger optimistischer ins Jahr 2013.

„Die hessischen Unternehmen wirtschaften erfolgreich und können beeindruckende Exportzahlen vorweisen“, sagt Brettschneider von der Universität Hohenheim. „Das befeuert die Zuversicht für das kommende Jahr.“

Quelle: Das ist eine Zusammenfassung der aktuellen Ergebnisse der vierteljährlich durchgeführten repräsentativen Befragungen zur Allianz Zuversichtsstudie, einem Gemeinschaftsprojekt der Allianz Deutschland AG und der Universität Hohenheim. Den gesamten Text finden Sie HIER.

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