Scope: Unternehmens- vs. Staatsanleihen-Fonds

Branchen-News — By on 30. November 2012 11:54

29.11.2012 Analysemitteilung – Investmentfonds | Fonds, die in Unternehmensanleihen investieren, haben in den vergangenen drei Jahren nicht nur eine im Durchschnitt bessere Performance erzielt als Staatsanleihen-Fonds – sie weisen auch einen geringeren maximalen Verlust auf.

Scope hat Fonds der Kategorie „Anleihen Eurozone“ (54 Fonds mit Investments in Staatsanleihen des Eurogebietes) und „Unternehmensanleihen EUR“ (94 Fonds) untersucht. Der zugrunde liegende Untersuchungszeitraum beträgt drei Jahre.

Foto: © fotolia Eisenhans

Unternehmensanleihen erzielten im Schnitt 5,42 % p.a. Staatsanleihen hingegen nur 3,46 %

Das Ergebnis auf der Performanceseite: Anleger mit einem Investment in Unternehmensanleihen konnten durchschnittlich eine jährliche Rendite von 5,42 Prozent erzielen. Dagegen brachten Fonds, die in Staatsanleihen investieren, im Durchschnitt nur 3,46 Prozent. Die Renditedifferenz beträgt somit fast zwei Prozentpunkte pro Jahr.

Unternehmensanleihen risikoärmer als Staatsanleihen

Die Betrachtung der Risikoseite birgt eine Überraschung. Hier zeigt sich, dass Fonds der Kategorie „Anleihen Eurozone“, bedingt durch die Eurokrise, in den letzten drei Jahren einen höheren maximalen Verlust als Fonds der Kategorie „Unternehmensanleihen EUR“ aufweisen. Investments in Unternehmensanleihen waren im Betrachtungszeitraum demnach risikoärmer als Staatsanleihen. In Zahlen ausgedrückt, zeigen Fonds mit einem Exposure in Staatsanleihen einen durchschnittlichen maximalen Verlust von 5,75 Prozent. Fonds der Kategorie „Unternehmensanleihen EUR“ zeigte dagegen nur einen maximalen Verlust von 4,52 Prozent.

Zukünftig mehr Anlegerkapital in Unternehmensanleihen?

Die Ertrags-Risiko-Betrachtung fällt für den Betrachtungszeitraum demnach eindeutig zugunsten von Unternehmensanleihen-Fonds aus. Scope geht unter Beachtung der fortgesetzten Niedrigzinspolitik der Notenbanken und des attraktiveren Ertrags-Risiko-Verhältnisses davon aus, dass auch in Zukunft verstärkt Anlegerkapital in das Segment der Unternehmensanleihen fließen wird.

Quelle: Scope Group

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