Geschlossene Fonds sind eine echte Alternative

Branchen-News, Geschlossene Fonds — By on 27. März 2012 11:32

Der renommierte Fachbuchautor Professor Franz-Joseph Busse meinte bereits 2009 in einem viel beachteten Artikel: Geschlossene Fonds sind eine echte Alternative! Geschlossene Fonds gehören in jedes Depot. Wir haben den Artikel für Sie gelesen und zusammengefasst. Das Original finden Sie hier.

Anleger haben es zurzeit nicht leicht. In der jüngsten Vergangenheit hat die Finanzkrise nicht nur den privaten Investor viel Geld gekostet. Was ist eine Alternative, fragt Busse.

Stiftungen investieren seit langem in Sachwerte

Stiftungsfonds der Universitäten Harvard und Yale wenden sich seit langem vermehrt Sachwerten zu, so Busse. Ein Beispiel: Noch vor der Finanzmarktkrise erklärte der damalige Manager des Harvard Stiftungsfonds, Mohamed El-Erian: „Die traditionellen Renditequellen versiegen allmählich, weil inzwischen fast jeder Investor die gleichen Ansätze verfolgt.“ Er stellte die Portfoliostruktur des Fonds radikal um und schnitt den Wertpapieranteil radikal auf 31 % zurück. Stattdessen setzte er auf Sachwerte – zum Beispiel Immobilien.

Der Erfolg blieb nicht aus! Inmitten der Wirtschaftkrise erwirtschaftete dieser Fonds in zwölf Monaten eine Rendite von 8,6 %. Der durchschnittliche institutionelle Investor wurde im selben Zeitraum hingegen mit minus 4,4 Prozent abgestraft, fügt Busse hinzu.

Bindung an die Fonds ist von Vorteil

Geschlossene Fonds bieten privaten Investoren die Möglichkeit, sich unternehmerisch an der Bewirtschaftung von Sachwerten (zum Beispiel Immobilien) zu beteiligen. Manche Anleger wollen sich aber nicht langfristig binden. Das ist aber zu Kurz gedacht. Denn es ist gerade die starke Bindung, welche sich in der Vergangenheit als großer Vorzug der Anlageklasse gezeigt hat, erläutert Busse. Der Anleger sollte nicht jedem Modetrend „hinterherhecheln“. In etwas weiter gefassten Zeithorizonten hat das Management stets genügend Zeit und Gelegenheit, adäquat auf die Marktbedingungen zu reagieren. Negative Massenphänomene – wie zum Beispiel Kursrallys oder Panikverkäufe – sind damit praktisch unmöglich.

Geschlossene Fonds machen Depots robuster

Geschlossene Fonds sind gegenüber kurzfristigen Markteinflüssen resistent. Aber natürlich sind sie nicht völlig unabhängig von der wirtschaftlichen Großwetterlage. Busse: „Sie reagieren jedoch mit unterschiedlichen Mustern und in verschiedenen zeitlichen Zusammenhängen„. Ein Blick auf vergangene Krisen zeigt ein klares Bild: Ein diversifiziertes Beteiligungsportfolio ist in aller Regel viel robuster als ein reines Wertpapierportfolio. Mit einem breit diversifizierten Multi-Asset-Portfolio ist der Anleger, dies haben die Studien Professor Busses eindeutig bewiesen, auch für künftige Krisen bestens gerüstet.

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